Sehr geehrte Kunden,

als Energieversorger wollen wir dazu beitragen, dass Klimaschutz und Energiesparen konsequent in die Tat umgesetzt werden. Dafür haben wir die Stadt Offenbach und andere Kommunen im Kreis als feste Partner für unseren Ökostrom gewonnen. In den kommenden fünf Jahren wollen wir zudem den Anteil der regenerativen Energien an unserer Stromerzeugung auf 40 Prozent deutlich steigern. In anderen Geschäftsfeldern steht Energieeinsparung ganz oben auf unserer Agenda: In einem Pilotprojekt testen wir derzeit die LED-Straßenbeleuchtung im Dauerbetrieb. Zugleich hat unser Tochterunternehmen, die 24/7 Metering, einen digitalen Stromzähler den „meterManager“ entwickelt. Damit wird es erstmals möglich, exakt nachzuvollziehen, zu welcher Tageszeit wie viel Strom verbraucht wird. Hausbesitzer können mit der EVO auch auf andere Weise aktiv zum Energiesparen und damit zum Klimaschutz beitragen. Zum Beispiel, indem Sie sich für unsere Thermografie-Aktion in diesem Winter entscheiden. Lesen Sie mehr dazu in Ihrer „Energie-Mail“.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Homann
Vorstandsvorsitzender
 


Preis für Erdgas sinkt abermals
Digitale Strommess-Ära startet in Offenbach
Thermografie-Aktion im Winter
Offenbach im Klimaschutzgebiet
Pilotprojekt mit LED-Beleuchtung


Preis für Erdgas sinkt abermals

Die Gasversorgung Offenbach GmbH (GVO) senkt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Preis für ihr Erdgas. Rechtzeitig zur kommenden Heizperiode kostet eine Kilowattstunde ab Oktober 1,01 Cent brutto weniger. Damit gibt das Unternehmen nach eigenen Angaben die gesunkenen Einkaufspreise an die Kundschaft weiter.

Die Haushalte sparen dadurch in den gängigen Vertragsmodellen VHE und VH zwischen 13,5 und 13,8 Prozent. Von der Preissenkung profitieren in Offenbach rund 24.000 Kunden. Die geltenden Grundpreise bleiben nach Angaben des Unternehmens für alle Kunden unverändert. Für ein Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahlt der Kunde künftig
202 Euro brutto jährlich weniger für seine Energie.

In diesem Jahr hatte die GVO ihre Tarife bereits im April 2009 gesenkt damals um rund 15 Prozent. Alle Kunden wurden in einem persönlichen Schreiben über die Preissenkung informiert. Zudem erhalten GVO-Kunden die aktuellen Preislisten auch in den bekannten Beratungszentren. Der Gasversorger ist ein Tochterunternehmen der Energieversorgung Offenbach AG, die 74,9 Prozent der Anteile hält.
 


Die aktuellen Erdgastarife

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Digitale Strommess-Ära startet in Offenbach

DVD-Player, Computer, Handy digitale Technik im Haushalt ist heute Standard. Ab 2010 beginnt auch beim Stromzähler das digitale Zeitalter. Die 24/7 Metering GmbH, eine Tochter der EVO, hat einen digitalen Stromzähler entwickelt, der voraussichtlich ab Oktober 2009 in einem Pilotprojekt bei 1.000 Offenbacher Haushalten installiert wird. Mit dem neuen „meterManager“ kann der Verbraucher leichter Strom einsparen und energieeffizienter handeln, da er viel mehr Informationen als bisher erhält. Der „meterManager“ protokolliert zeitgenau den Stromverbrauch und sendet die Daten entweder über das Stromnetz oder per Funk an die EVO.

„Unser Kunde kann in Zukunft tagesaktuell seinen Stromverbrauch über das Internet abrufen“, sagt Alexander Zipper, Leiter Privat- und Geschäftskunden bei der EVO. „Durch diese Information und die genaue Datenwiedergabe am Computer kann der Kunde Stromfresser identifizieren und aus seiner Wohnung verbannen.“

Diese Möglichkeiten der Energieeinsparung hatte die Europäische Union bewogen, die EU-Mitgliedstaaten per Richtlinie zu verpflichten, intelligente Stromzähler wie den „meterManager“ in Zukunft einzubauen. Laut Energiewirtschaftsgesetz müssen vom Jahr 2010 an Neubauten und sanierte Gebäude mit solchen Zählern ausgestattet werden. Bis alle bestehenden 140.000 analogen Stromzähler in Offenbach ausgetauscht sind, wird noch einige Zeit vergehen. Bis zum Jahr 2020 sollen rund 80 Prozent aller Offenbacher Haushalte den neuen intelligenten Zähler installiert bekommen.
 


Weitere Informationen zum „meterManager“

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Thermografie-Aktion im Winter

Heizen ist ein teurer Spaß. Rund drei Viertel des Energieverbrauchs von privaten Haushalten fallen bei der Heizung an. Durch besseren Wärmeschutz könnten je nach Maßnahme und Gebäudealter bis zu 50 Prozent der Heizenergie eingespart werden. Das schont den Geldbeutel und auch noch die Umwelt. Wo am Haus Wärme entweicht und welche Maßnahmen sich wirklich lohnen, machen Infrarotaufnahmen der Gebäude sichtbar. Unsere Energieberater werten die Bilder aus und geben Hausbesitzern konkrete Tipps, wo sich eine Investition in die Wärme-Isolierung lohnt.

Im kommenden Winter startet die EVO wieder mit ihrer Thermografie-Aktion. Zum Preis von 99 Euro erhalten unsere Kunden mindestens vier Thermografie-Bilder samt Bild-Kommentar unserer Energieberater, wo sich Wärme-Schwachstellen am Gebäude befinden.

Wer modernisieren oder Energie sparen will, erhält zusätzliche Hilfe auf der Internetseite der EVO. Unter dem Stichwort Fördermittelauskunft finden Bauherren die aktuellen Fördermöglichkeiten von Bund, Land und Kommunen rund ums Thema Bauen, Modernisieren und Energiesparen.
 



Zur Thermografie-Seite
Zur Fördermittelauskunft der EVO

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Offenbach im Klimaschutzgebiet

Die Stadt Offenbach und die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) haben ein Klimaschutzpaket geschnürt und machen mit einer groß angelegten Werbeaktion darauf aufmerksam. Bereits seit dem Jahr 2008 bezieht die Stadt keinen Atom- oder Kohlestrom mehr, sondern CO2-freien Strom der EVO. Der Wechsel auf Ökostrom bekommt dem Klima gut: Jedes Jahr spart die Stadt nach Angaben von OB Horst Schneider rund 6.000 Tonnen des schädlichen Treibhausgases. Ingesamt werden 196 städtische Lieferstellen mit Ökostrom versorgt.

Die EVO will den Anteil regenerativer Energien an ihrer eigenen Stromerzeugung in den nächsten fünf Jahren von derzeit 10 auf
40 Prozent steigern. Das entspricht 135 Millionen Kilowattstunden, mit denen rund 40.000 Haushalte mit Strom versorgt werden können. EVO-Vorstandsvorsitzender Michael Homann: „Soviel steht fest: Den regenerativen Energien gehört die Zukunft nur mit ihnen werden wir nachhaltig und klimafreundlich wachsen.“

Dafür investiert die EVO in den Ausbau von umweltschonenden Fernwärme- und Nahwärmenetzen. Um seinen ambitionierten Klimaschutzplan zu erreichen, engagiert sich der Versorger zugleich in der Windkraft. Dafür ist die EVO eine Partnerschaft mit der Juwi-Gruppe eingegangen einem der führenden Projektentwickler von Wind-, Solar- und Bioenergie-Anlagen. Last but not least setzt die EVO auf den Energieträger Holz als regional wachsenden Rohstoff. Bereits seit November 2007 ist das Unternehmen an dem Holzpellet-Produzenten IWO-Pellet Rhein-Main GmbH beteiligt. In Planung ist zudem ein eigenes großes Werk zur Herstellung von Industriepellets, die im EVO-Heizkraftwerk anstelle von Kohle verbrannt werden könnten.
 


Weitere Informationen zum Klimaschutzgebiet

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Pilotprojekt mit LED-Beleuchtung

In einem gemeinsamen Pilotprojekt testen die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) und die Stadt Offenbach den Einsatz von LED-Leuchten im Stadtgebiet. Dazu hat die EVO in den vergangenen Wochen an insgesamt neun Standorten jeweils vier LED-Leuchten verschiedener Hersteller montiert. „Bei unserem Feldversuch vergleichen wir erstmals LED-Leuchten mit herkömmlichen Leuchten unter realen Bedingungen“, sagt Dr. Kurt Hunsänger, technischer Vorstand der EVO.

Die EVO prüft dabei sowohl Straßenleuchten als auch dekorative Leuchten für repräsentative Plätze und Gebäude. Auf diese Weise wird zum einen die gesamte Bandbreite der momentan verfügbaren LED-Lichttechnik abgedeckt. Zum anderen können mehr wertvolle Informationen über die neue Lichttechnik gesammelt werden.

Ziel des Offenbacher Pilotprojekts ist es, Stromverbrauch sowie Lebensdauer und Wartungsaufwand der LED-Leuchten zu ermitteln und mit den Werten der herkömmlichen Straßenbeleuchtung zu vergleichen. Aus den Ergebnissen will die EVO Empfehlungen für die Stadt zur möglichen Installation von LED-Leuchten ableiten. „Als Betreiber der Offenbacher Straßenbeleuchtung und nachhaltiger Energieversorger wollen wir Kommunen vor allem zur Energieeffizienz neuer Techniken beraten auch dazu dient unser Modellversuch“, urteilt Hunsänger.
 


Weitere Informationen zur neuen Straßenbeleuchtung

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Verantwortlich: Harald Hofmann
Redaktion: Olaf Zimmermann

Registergericht: Offenbach a. M. HRB 4593
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Georg Müller
Vorstand: Michael Homann (Vorsitzender), Dr. Kurt Hunsänger