Zuhause Strom tankenZuhause Strom tanken

Zuhause Strom tanken

Was Sie über private Ladepunkte wissen müssen

Ladelösungen für Ihr Eigenheim

Sie planen die Anschaffung eines Elektroautos und wollen auch zu Hause, in der Garage, im Carport oder in der Einfahrt laden? Dann benötigen Sie eine Wallbox, die Ihnen das sichere und effiziente Laden daheim ermöglicht.

Gerne beraten wir Sie auch im Vorfeld. Die Beschaffung und Installation im privaten Bereich ist allerdings unseren Elektrofachbetrieben aus der Region vorbehalten.

Wallbox statt Steckdose

Normale Schuko-Steckdosen sind für die hohe Belastung über die lange Ladezeit nicht geprüft. Für private Anwendungen reichen Wallboxen von 3,7 oder max. 11 kW Leistung in der Regel aus. Im Vorfeld sollte allerdings eine Überprüfung der Elektroinstallation und der Unterverteilung durch einen von der Energienetze Offenbach (ENO) zugelassenen Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Dieser unterbreitet Ihnen sicherlich auch gerne ein Angebot über die Lieferung und Installation einer Wallbox.

Jede Wallbox muss im Übrigen dem Netzbetreiber angezeigt werden. Dies erledigt der von Ihnen beauftragte Elektrofachbetrieb, der das entsprechende Verfahren kennt.

Zur Beratung

3,7 kW oder 11 kW?

Die erforderliche Ladeleistung ergibt sich aus der zur Verfügung stehenden Ladezeit. Die Dauer für das Laden einer vollständig entladenen Batterie wird näherungsweise errechnet aus: der Batteriekapazität in Kilowattstunden (kWh) dividiert durch die Ladeleistung der Wallbox (kW) multipliziert mit 1,1.

Beispiel:
Batteriekapazität 20 kWh : Ladeleistung 3,7 kW x 1,1 = Ladezeit von knapp 6 Stunden

Da in den seltensten Fällen die Batterie vollständig entladen ist, reicht fast immer eine Ladeleistung von 3,7 kW. Bitte beachten Sie auch, dass nicht alle Fahrzeuge Ladeleistungen größer 3,7 kW unterstützen.

Zur Beratung

Überprüfung durch einen Elektroinstallateur

Neben der hohen Strombelastung der Kabel und Stecker ist auch die sogenannte Fehlerstromabsicherung zu berücksichtigen, die für Gleich- und Wechselstrom vorgesehen werden muss. Eine Wallbox stellt in der Regel eine Gleichstromfehlerstromsicherung zur Verfügung, aber nicht immer. Inwieweit dann noch eine Fehlerstromsicherung für den Wechselstrom nachgerüstet werden muss, wird von einer fachkundigen Elektrofachkraft geprüft.

Zur Beratung

Tipp

Rechtzeitig Fördergelder sichern!

Der Staat unterstützt E-Mobilität mit Förderungen und Steuer-Erleichterungen für private und gewerbliche Nutzer. Einige davon gelten sogar für elektrische Zweiräder. Informieren Sie sich unbedingt, welche Zuschüsse Sie nutzen können, damit Sie kein Geld verschenken.

  • gegebenenfalls Zuschüsse für Ladesäulen
  • Zuschüsse von Autoherstellern direkt beim Kauf
  • 10 Jahre keine KFZ-Steuer
Mehr über Fördermittel

Im Notfall ja. Das birgt aber Gefahren, denn eine Haushaltssteckdose ist nicht auf diese starke Belastung für die lange Zeit ausgelegt. Es kann leicht zu Überhitzung und Defekten kommen. Deshalb sollten Sie ein E-Auto grundsätzlich nur an geeigneten Ladepunkten für E-Fahrzeuge aufladen. Diese Ladepunkte sind mit einer Steuer-Elektronik ausgestattet, die den Ladevorgang überwacht und im Falle einer Störung sofort abschaltet.

Eine Wallbox für ein Einfamilienhaus z.B. kostet derzeit zwischen 500 und 1.000 Euro. Dazu kommen die Kosten für Elektriker und erforderliche Installationen, zum Beispiel für neue Kabel, Sicherheitsmaßnahmen oder zusätzliche Beleuchtung.

Für Mehrfamilienhäuser und Quartiere oder auch Gewerbe müssen weitere Dinge berücksichtigt werden. Siehe dazu auch die FAQ „Wie komme ich an eine Wallbox?“, „Wer trägt die Kosten für Beratung, Einbau und Hardware?“ und „Kann ich auch als Mieter im Mehrfamilienhaus eine Ladestation installieren?“

Ladestecker, Kabel und Steckdosen sind standardisiert. In der EU setzt man überwiegend den Typ-2-Stecker ein. An diesen können Sie fast jedes Modell anschließen. Nur für manche ältere japanische Fahrzeuge oder Importfahrzeuge benötigen Sie einen speziellen CHAdeMO-Adapter. Die Ladedauer kann allerdings variieren, denn die wird nicht von der Wallbox, sondern von Ihrem Elektrofahrzeug gesteuert. Es kann nur so viel Ladeleistung von der Wallbox aufnehmen, wie der On-Board-Charger ermöglicht.

Wenn Sie zuhause laden, läuft der Strom in der Regel über Ihren normalen Haus-Stromtarif. Unterwegs nutzen Sie den jeweiligen Tarif des Ladesäulen-Anbieters, hinzu kommen evtl. Roaming-Gebühren.

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