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11.03.2016

Bernd Georg illuminiert EVO-Gasturm am Goethering

Offenbacher Fotojournalist nimmt mit „EVO at Work“ an der Luminale 2016 teil / Töne und Geräusche des Versorgers werden in Licht umgewandelt

OFFENBACH, 11. März 2016. Mit der Licht- und Soundinstallation „EVO at Work“ nimmt der Offenbacher Fotojournalist Bernd Georg an der diesjährigen „Luminale“ teil. Dafür wandelt er Töne aus der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) in Licht um. Die Töne stammen aus dem Müllheizkraftwerk sowie dem Heizkraft- und Pelletwerk des Regionalversorgers. „Die Zuschauer sehen und hören unter anderem das Entladen eines Müll-Lasters oder werfen einen farbenfrohen Blick auf die Pellet-Produktion. Und zwar so, wie sie es noch nie gesehen haben“, sagte Heike Heim in ihrer Laudatio anlässlich der gestrigen Vernissage.

Bei dem Lichtkunst-Projekt des Fotografen Georg werden je nach Lautstärke und Frequenzspektrum unterschiedliche Farben via LEDs im unter Denkmalschutz stehenden Gasturm auf dem EVO-Gelände eingespielt. Die Installation reagiert dabei auf die von Georg in der EVO aufgezeichneten Umweltgeräusche und Tonfrequenzen, so dass die LED-Leuchten das Offenbacher Industriedenkmal je nach Situation und Ort der Töne unterschiedlich illuminieren. „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. Durch die Installation sehen wir den mehr als hundert Jahre alten Turm ganz neu und aus einer ganz neuen Perspektive“, urteilte Heim. Die Lichtinstallation kann in den Abend- und Nachtstunden bis zum 18. März 2016 vom Goethering aus betrachtet werden. Ein Zutritt auf das EVO-Gelände ist zu dieser Zeit nicht möglich.

Bernd Georg beteiligt sich nicht zum ersten Mal an Kunstausstellungen. Im Jahr 2007 zeigte er zum Beispiel bei der EVO bereits den Bilder-Zyklus „City Lights“, der aus Aufnahmen von Offenbach bei Nacht bestand. Offenbach wurde bei ihm keine Schönheit. Bernd Georg verzichtete konsequent auf jede romantische Annäherung. Seine Reise führte zu Bekanntem wie Rathaus, Carl-Ulrich-Brücke, Berliner Straße – aber großstädtisch, pulsierend, voller Licht und Leben.
 
Im Jahr 2010 wiederum waren überall in der Stadt Bernd Georgs rot-grüne Ampelmännchen zu sehen – einige davon sind heute im EVO-Foyer ausgestellt. Die Idee dahinter war verblüffend: Denn ihm war aufgefallen, dass die Ampelmännchen in Offenbach überall ein unterschiedliches Aussehen hatten.

Die EVO hat zum ersten Mal im Jahr 2010 an der Luminale teilgenommen. Seitdem wird der EVO-Kohlekran am Offenbacher Hafen in den Abend- und Nachtstunden von insgesamt 380 Meter langen LED-Leuchten rhythmisch beleuchtet. Bei dem Kran handelt es sich ebenfalls um ein Stück Offenbacher Industriekultur, dessen 53 Meter lange Eisengitterkonstruktion unter Denkmalschutz steht.

Zur Geschichte der Gasversorgung in Offenbach

1848 – Unternehmenslustige Offenbacher gründeten die „Gasgesellschaft in Offenbach“, die die erste Gasversorgungsanlage im Großherzogtum Hessen betrieb. Fortan brannten die ersten Gaslaternen nachts an der Frankfurter Straße, der Kanal-, Dom- und Schlossstraße sowie am Aliceplatz.

1879 – Die Zahl der „Privatflammen“ war auf 15.000 gestiegen. Das Gas hatte die Wohnungen der Bürger erobert. Und: Die private Gasgesellschaft ging für 720.000 Mark in den Besitz der Stadt über. Ihr neuer Name lautete „Städtisches Gaswerk Offenbach“ und ihre Jahreskapazität betrug mehr als eine Million Kubikmeter.

1904 bis 1908 – Die Orte Bürgel, Bieber und Rumpenheim suchten den Anschluss an das örtliche Gasnetz in Offenbach, dessen Leistungsfähigkeit mit fünf Millionen Kubikmetern Gas im Jahr erschöpft war. Aus diesem Grund baute die Stadt in den Jahren 1904 bis 1908 ein größeres Werk am Nordring; dass alte an der Ludwigsstraße wurde geschlossen. Zu dieser Zeit hieß das Unternehmen „Städtisches Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerk“.

2. Juli 1908 – Der 32 Meter hohe Gasturm ist zusammen mit dem Gaswerk Nordring eingeweiht worden. Erdgas kannte man damals noch nicht als Energieträger. Deshalb erzeugten die Gaswerke „Stadtgas“ bzw. „Leuchtgas“. Dies war der übliche Brennstoff in den Städten des 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das bei der Verbrennung entstandene Rohgas wurde mit einer Temperatur von etwa 1.000 Grad zum Abkühlen und Waschen durch das Werk gepumpt. In diese Aufgabe wurde der Gasturm miteingebunden. Dabei fielen Ammoniak und Teer an, so dass es auf der Hand lag, nebenan eine Ammoniak- und Teerfabrik zu eröffnen.

1928 – Der Turm büßte seine Funktion ein, denn die Offenbacher legten ihr Gaswerk still und beauftragten die Frankfurter Main-Gas-Werke mit der Gaserzeugung. Lediglich die Speicherung und Verteilung geschah vom Nordring aus. Ein Gasbehälter von 30.000 Kubikmetern Inhalt und einer von 15.000 Kubikmetern dienten zur Aufbewahrung des Vorratsgases.

1939 – Die Stadtwerke Offenbach, aus denen 1980 die EVO hervorgegangen ist, gründeten sich. Dank einer Schutzklausel erhielten sie das verkaufte Gelände an der Andréstraße zurück. Dort standen mittlerweile ein Elektrizitätswerk, ein Verwaltungsgebäude, eine Reglerstation und eine Firmenwerkstatt.

1968 – Die Gasversorgung ging vollständig in die Hände der Main-Gas-Werke über.

1986 – Als das Hessische Denkmalschutzgesetz am 5. September in Kraft trat, stellten die Behörden den ehemaligen Gasturm unter Denkmalschutz. In Verbindung mit den angrenzenden Gebäuden sanierte die EVO den Turm. Bis 2011 diente er seitdem als Kunstgalerie.

1995 – Die EVO und die mittlerweile umfirmierte Maingas AG gründeten die Gasversorgung Offenbach GmbH.

2011 – Aus Brandschutzgründen mussten die Ausstellungen im Turm eingestellt werden. Seit 2015 nutzt die EVO ihre „Alte Schlosserei“ für Kinoveranstaltungen, Konzerte, Lesungen und Performances.

2016 – Unter dem Titel „EVO at Work“ wird der Gasturm im Rahmen der Luminale in ein Lichtobjekt verwandelt.



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