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07.12.2015

EVO baut verstärkt auf Energieeffizienz

Vorstandschefin Heim: Neues Pachtmodell "Solar Pro" und mobiles Portal für mehr Sicherheit im Haus / "Planzahl erreicht"

OFFENBACH, 7. Dezember 2015. Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) weitet ihre Energieeffizienz-Angebote aus. „Wir wollen damit unsere Kunden motivieren, Energie sparsamer zu nutzen und noch effizienter einzusetzen“, sagte die EVO-Vorstandsvorsitzende Heike Heim bei der Bilanzpressekonferenz ihres Unternehmens. Ihren Worten zufolge gewinnt die dezentrale Erzeugung von Energie immer mehr an Bedeutung: „Wir nehmen diese Entwicklung auf bieten den Kunden intelligente Lösungen aus einer Hand – von der Analyse des Bedarfs bis hin zu Finanzierung und Betrieb der Anlagen.“

Zu den Neuerungen zählt das Pachtmodell „EVO Solar Pro“, das für Firmenkunden gedacht ist und Anfang 2016 an den Markt gebracht werden soll. Demnach stellen Unternehmen eine Dachfläche für eine Solaranlage zur Verfügung, die EVO finanziert die Anlage, beauftragt sowohl die Installation als auch die Wartung und übernimmt den Betrieb. Der Kunde pachtet die Anlage für einen monatlichen Betrag und nutzt damit seinen eigenen Ökostrom. „Mit EVO Solar Pro bieten wir die Möglichkeit, günstigen selbsterzeugten Sonnenstrom zu nutzen, ohne selbst investieren zu müssen“, urteilte Heim. Ein entsprechendes Produkt für Privatkunden sei in Vorbereitung und solle im Frühjahr des nächsten Jahres zur Verfügung stehen.

Dazu kommt ein optimiertes mobiles Portal namens SmartHome für Privatkunden, mit der sich nicht nur die Heizung und das Licht in den eigenen vier Wänden steuern lässt, sondern dem Smartphone oder Tablet-Computer auch Rauch und Wasserschäden meldet. Nicht zuletzt erfüllt ein neu geschaffenes „Energieeffizienz-Team“ die Kundenwünsche nach Thermografie und dem Gebäudeenergieausweis bis hin zum „Immobilien-Check“ beim Erwerb einer Immobilie. Anfang des neuen Jahres sollen weitere Angebote zum Energiesparen folgen: „Wir werden dabei eng mit dem regionalen Handwerk zusammenarbeiten und wollen mit unseren Partnern die Energiewende ganz konkret beim Kunden in die Tat umsetzen“, kündigte Heim an.

Die EVO und ihre Tochterunternehmen können auf einen zufriedenstellenden Verlauf des Geschäftsjahres 2014/2015 zurückblicken. Das Jahresergebnis der EVO-Gruppe vor Steuern und Zinsen beläuft sich auf 27,0 Millionen Euro (Vorjahr 31,5 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss der AG liegt bei 14,2 Millionen Euro und somit um eine Million niedriger als im Vorjahr. „Trotz des milden Winters und schwieriger energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen haben wir unsere Planzahl erreicht“, berichtete die Vorstandsvorsitzende.

Gleichwohl machte Heim darauf aufmerksam, dass ein Teil der Erlöse aus Einmaleffekten stamme, mit denen im nächsten Jahr nicht gerechnet werden könne. Als Beispiel nannte die EVO-Chefin den Verkauf des Wassernetzes in Dietzenbach an die dortige Kommune. „Wir rechnen daher für die Zukunft mit einem Jahresergebnis auf niedrigerem Niveau“. Hinzu komme der Beschluss der Offenbacher Stadtverordneten, das Wassernetz von der EVO zum 1. Januar 2016 an den Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO) zu übertragen. „Dieser Beschluss wird in den nächsten Jahren maßgeblichen Einfluss auf unser Ergebnis haben“, berichtete Heim weiter. Die technische Betriebsführung werde die EVO zumindest in den nächsten zwölf Monaten für den ZWO übernehmen.

Der Geschäftsverlauf zwischen Oktober 2014 und September 2015 war abermals geprägt von geringen Margen in der Stromerzeugung und einen geringeren Stromabsatz vor allem durch den Verlust von einzelnen Großkunden. Dagegen stieg der Absatz von Fernwärme witterungsbedingt an. Die Umsatzerlöse in der EVO-Gruppe reduzierten sich entsprechend von 410,0 auf 384,7 Millionen Euro, die Bilanzsumme der AG sank von 365,0 auf 329,7 Millionen Euro.

Die EVO hatte bereits seit Anfang 2013 auf die perspektivisch sinkenden Erlöse in ihrem Stammgeschäft hingewiesen. Geringere Einnahmen aus dem Geschäft mit Strom, Erdgas oder Fernwärme will der Regionalversorger teilweise kompensieren, indem er sein Bestandsgeschäft optimiert sowie auf ausgesuchten Geschäftsfeldern wie der Windkraft oder der Entsorgung von Müll wächst.

Voll im Zeitplan liegt die Modernisierung des EVO-Müllheizkraftwerks (MHKW), wie der technische Vorstand Günther Weiß weiter ausführte. Durch das 25-Millionen-Euro-Projekt soll im Lauf des kommenden Jahres die Stromzeugung des MHKW von 40.000 auf 90.000 Megawattstunden mit Hilfe einer hocheffizienten, 19 Megawatt starken Dampfturbine erhöht werden. Zudem installiert die EVO im MHKW eine neue Rauchgasreinigungsanlage, wodurch der Eigenenergiebedarf der Anlage minimiert und zusätzliche Wärme erzeugt werden kann. Nach Worten von Weiß ist im Oktober dieses Jahres bereits die Rauchgasreinigung für eine der drei MHKW-Verbrennungslinien in Betrieb genommen worden: „Alles läuft bisher einwandfrei“, urteilte der Technikvorstand. Das Ende der Arbeiten ist für Herbst 2016 geplant.

Die Entsorgungssparte der EVO ist im Geschäftsjahr ausgebaut worden. Zur EVO-Gruppe kam die „MDW Muldendienst West GmbH“ mit rund 50 Mitarbeitern dazu. Die MDW mit Sitz in Frankfurt hat sich vor allem in der Sanierung von Altlasten und der Aufbereitung von Wertstoffen einen Namen gemacht. „In diesem Geschäftsfeld erwarten wir nach wie vor weiter steigende Umsätze und Ergebnisse“, sagte Weiß.

Investiert hat die EVO auch in das Geschäft mit mobiler Wärme. Immer häufiger wünschen die Kunden während des Umbaus ihrer veralteten Heizanlagen eine unterbrechungsfreie Versorgung mit Wärme. Mit der „mobiheat GmbH“ hat die EVO ein Unternehmen für mobile Heizanlagen erworben, das in ganz Deutschland bei Bauvorhaben aller Art für die notwendige Wärme sorgt. „mobiheat“ ist auf dem Markt für mobile Heizzentralen der zweitgrößte Anbieter in Deutschland und bundesweit mit zehn Büros vertreten. Es werden mehr als 300 mobile Anlagen für den überwiegend kurzfristig notwendigen Einsatz bereitgehalten. Der Spezialist für mobile Wärme verfügt über Geräte, die mit Pellets, Heizöl oder Erdgas befeuert oder auch elektrisch betrieben werden können.

Neuigkeiten gibt es auch bei der Entwicklung des EVO-eigenen Standorts im Offenbacher Nordend zu vermelden: Entlang des Goetherings hat der Investor „maincubes one GmbH“ kürzlich rund 5.000 Quadratmeter Grundstücksfläche von der EVO erworben. Hier soll eines der modernsten Hochleistungs-Rechenzentren Europas mit einer Nutzfläche von insgesamt 8.300 Quadratmetern entstehen. „Die Baugenehmigung liegt vor, wir rechnen mit dem Beginn der Bauarbeiten Anfang nächsten Jahres“, berichtete Weiß.

Bereits seit 2010 betreibt der Frankfurter Rechendienstleister Wusys ein rund 1.000 Quadratmeter großes Rechenzentrum im ehemaligen Heizkraftwerk am EVO-Hauptsitz. Das EVO-Gelände verfügt über einen direkten Anschluss an einen der größten europäischen Internetknoten (DE-CIX).

Die Aktionäre erhalten für das Geschäftsjahr 2014/2015 eine verminderte Dividende von 76 Cent je Aktie; nach 82 Cent im Vorjahr. Das heißt: Rund 6,8 Millionen Euro fließen jeweils an die beiden Hauptaktionäre – die MVV Energie AG und die Stadtwerke Holding GmbH. Rund 400.000 Euro werden an die Anteilseigner aus dem Kreis der Belegschaft ausgeschüttet.

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