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09.12.2016

EVO mit stabilem Ergebnis

Vorstandschefin Heim: Mit „mobiheat“ in die Schweiz / Weitere Investition ins MHKW von rund 25 Millionen Euro geplant

OFFENBACH, 9. Dezember 2016. Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) hat ihr Geschäft erstmals über die Grenzen Deutschlands hinaus ausgeweitet. Seit diesem Monat baut, vermietet und liefert die EVO-Tochter „mobiheat Schweiz GmbH“ mobile Kälte- und Wärmeerzeugungsanlagen an die Kunden in der Schweiz. „Wir sehen in diesem margenstarken Nischenmarkt fundierte Wachstumschancen mit deutlich steigenden Ergebnisbeiträgen“, urteilte die EVO-Vorstandsvorsitzende Heike Heim vor Journalisten bei der Bilanzpressekonferenz. In Deutschland ist die „mobiheat GmbH“ mit Sitz bei Augsburg der Marktführer für mobile Heizanlagen. Die EVO hält an diesem Unternehmen  74,9 Prozent der Anteile.

Für ihre Privatkunden hat die EVO unter dem Namen „EVO Digital“ ihre Online-Leistungen gebündelt und neue Mehrwert-Angebote mit exklusiven Preis- und Servicevorteilen ins Leben gerufen, die über eine App genutzt werden können. Laut Heim finden sich bei „EVO Mehrwert“ attraktive Freizeit-, Sport- und Kulturangebote wie unter anderem ein Kursus im Cocktailmixen, ein Gratis-Upgrade für eine Auto-Komplettpflege sowie ein Gesundheits- und Fitnesstraining.

„Damit können unsere Kunden von einer exklusiven Bonuswelt profitieren, die wir zusammen mit regionalen Partnern auf die Beine gestellt haben“, sagte die Vorstandsvorsitzende. Die EVO werde mit ihren Partnern ständig neue Angebote schaffen, die „klare Preis- und Servicevorteile im Alltag bieten und nur für unsere Kunden gelten“. Die Mehrwert-App kann bei Google oder bei Apple auf das Smartphone oder das Tablet kostenfrei geladen werden. Zur Nutzung ist eine Registrierung unter www.evo-ag.de/digital notwendig.

Wer sich einmal für „EVO Digital“ angemeldet hat, kann auch den neugestalteten Onlineservice nutzen, mit dem sich vieles schnell und bequem von Zuhause aus erledigen lässt. Darüber lassen sich Zählerstände mitteilen, Abschläge sowie Adress- oder Bankdaten ändern, Rechnungen ansehen und herunterladen sowie Verbrauchsdaten vergleichen.

Bereits seit einem Jahr bietet die EVO unentgeltlich einen drahtlosen Internetzugang (W-Lan) an – neuerdings auch bei der SG Rosenhöhe, auf dem Wilhelmsplatz oder vor dem Offenbacher Rathaus. Insgesamt betreibt die EVO an mittlerweile zehn Standorten in Offenbach, Seligenstadt und Dietzenbach öffentliche W-Lan-Zugänge. Nach eigenen Angaben unterscheidet der Regionalversorger bei seinem Angebot zwischen EVO-Kunden und Nicht-EVO-Kunden. Während die Hotspots für jedermann nach Eingabe der E-Mail-Adresse für 30 Minuten mit 2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) nutzbar sind, kommen EVO-Kunden in den vollen Genuss des Angebots. Das bedeutet: zeitlich unbegrenztes Surfen für zwei mobile Endgeräte bei einer Geschwindigkeit von 10 Mbit/s. ...mehr

Mit dem Geschäftsverlauf zwischen Oktober 2015 und September 2016 zeigte sich die EVO-Chefin zufrieden. Der Gewinn der EVO vor Steuern und Zinsen (EBIT) beläuft sich auf 26,5 Millionen Euro (Vorjahr 27,0 Millionen Euro). „Das Ergebnis ist gut – trotz des milden Winters und der schwierigen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, hob die EVO-Chefin hervor. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 373 Millionen Euro und lagen somit leicht über Plan. „Mit dem operativen Geschäftsverlauf können wir sehr gut leben. Nicht zuletzt mit Blick auf die Gesamtsituation in der Energiebranche“, sagte Heim.

Zu den wegweisenden Entscheidungen im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte Heim die Reorganisation der EVO. Die Organisation sei an die neue EVO-Strategie und an die geänderten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst worden, führte Heim aus. Ziel des Projekts, das noch bis Herbst 2017 läuft, sei die zukunftssichere und profitable Ausrichtung des Unternehmens. Die Gründung der Energienetze Offenbach GmbH (ENO) wertete sie ebenfalls als positives Resultat der abgelaufenen zwölf Monate. Die Netztochter gehört zu hundert Prozent der EVO und hat ihren Sitz in Offenbach. Die Gründung war Voraussetzung für die optimierte Nutzung des staatlichen Regulierungsrahmens ab der dritten Regulierungsperiode.

Treiber des stabilen Ergebnisses in der EVO seien vor allem gestiegene Beiträge aus den Wachstumsinvestitionen der vergangenen Jahre in die erneuerbaren Energien gewesen – wie berichtet betreibt die EVO mittlerweile 39 moderne Windkraftanlagen. Dazu kommt ein gutes Vertriebsergebnis und die Beiträge der Tochter „mobiheat“. Insgesamt steuerten die Beteiligungen der EVO rund zwei Millionen Euro mehr zum Ergebnis bei als noch im vergangenen Jahr. „Unser stringentes Einspar-Programm zeigt ebenfalls erste Effekte“, berichtete Heim. „Wir sind und bleiben im Sparmodus.“

Um das Unternehmen profitabel zu halten, will die EVO auch weiterhin konsequent in die Zukunft investieren: Das Müllheizkraftwerk (MHKW) will der Versorger in den nächsten Jahren durch den Bau einer vierten Linie optimieren. In dieser Linie sollen künftig rund 80.000 Tonnen Rohklärschlamm im Jahr angenommen und davon nach einem Trocknungsprozess 20.000 Jahrestonnen verbrannt werden. Bisher wurden diese Klärschlämme als Dünger auf den Feldern ausgebracht.

Der EVO-Technikvorstand Günther Weiß erinnerte daran, dass die Klärschlämme unter anderem Reste aus Medikamenten, Chemikalien oder Metalle wie Blei, Cadmium, Kupfer oder Zink enthielten. Im MHKW könnten die Schadstoffe mit modernster Technik unschädlich gemacht werden. Die EVO-Anlage hält laut Weiß auch die strengsten Emissionsgrenzwerte ein. Im anderen Fall – bei weiterer Düngung auf den Feldern – würden sich die Schadstoffe weiter im Boden anreichern und könnten in den Nahrungskreislauf gelangen.

Die Verbrennung des Klärschlamms ermöglicht ihm zufolge in Zukunft, den Plänen der Bundesregierung zur Rückgewinnung von Phosphor aus der Asche nachzukommen. „Das ist gut für die Umwelt und ist damit Teil unseres Selbstverständnisses“, sagte Weiß.

Ein Genehmigungsantrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz wird die EVO Anfang des Jahres 2017 beim zuständigen Regierungspräsidium in Darmstadt einreichen. Darin wird auch die Erhöhung der Müllverbrennungs-Kapazität auf maximal 300.000 Jahrestonnen beinhaltet sein. Aktuell wird die Kapazitätsgrenze bei der Verbrennung von 250.000 Jahrestonnen Müll erreicht. Geplanter Baubeginn des Projekts mit einem Gesamtvolumen von mehr als 25 Millionen Euro ist Anfang 2018; die Inbetriebnahme ist für Ende 2018 vorgesehen. ...mehr

Bereits im Januar 2017 rechnet die EVO mit der Fertigstellung von zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Main-Kinzig-Kreis – und zwar auf den ehemaligen Deponien Schlüchtern-Hohenzell und Gelnhausen-Hailer. Die PV-Module werden laut Weiß gemeinsam mit den Kreiswerken Main-Kinzig errichtet. In Hohenzell umfasst die Anlage eine Fläche von mehr als 5.500 Quadratmetern, das Areal in Hailer ist rund 3.100 Quadratmeter groß. Die Leistung beider Anlagen beläuft sich auf rund 1.400 kWp; das Investitionsvolumen bezifferte Heim auf rund 1,4 Millionen Euro. Der erzeugte Strom reicht ihr zufolge aus, um etwa 400 Drei-Personen-Haushalte mit sauberer Energie zu versorgen.



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