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02.03.2018

Sonnenstrom von der Deponie

EVO-Vorstandschef Meier: Neue PV-Anlagen im Main-Kinzig-Kreis / Stabiles Ergebnis

OFFENBACH, 2. März 2018. Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) setzt weiter auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Im Main-Kinzig-Kreis hat das Unternehmen zwei neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtgröße von 18.000 Quadratmetern errichtet. Das Besondere daran: Beide Anlagen sind auf Deponien installiert worden. Der EVO-Vorstandsvorsitzende Christoph Meier wertete das Projekt bei der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens als „gelungenes Beispiel dafür, wie brachliegende Flächen sinnvoll zur Erzeugung sauberer Energie genutzt werden können“. Die PV-Module wurden im Jahr 2017 mit den Kreiswerken Main-Kinzig über die gemeinsame Tochter „Naturenergie Main-Kinzig GmbH“ gebaut.

Eine rund 11.000 Quadratmeter große Freiflächen-Anlage ist auf der Deponie bei Schlüchtern-Hohenzell entstanden. Die zweite Anlage mit einer Größe von rund 7.000 Quadratmetern wurde auf einer Deponie bei Gelnhausen-Hailer errichtet. Insgesamt können beide Photovoltaik-Anlagen mehr als 1,2 Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugen. „Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von mehr als 500 Drei-Personen-Haushalten“, führte der EVO-Vorstandschef aus. Das Investitionsvolumen bezifferte er auf 1,4 Millionen Euro. Gepflegt werden die Areale umweltfreundlich – eine Schafherde soll künftig die Rasenflächen mähen. Die Deponien gehören dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises.

Meier würdigte die reibungslose Zusammenarbeit mit den Organen des Kreises, wodurch es gelungen sei, das gesamte Projekt in einer Zeitspanne von weniger als einem Jahr umzusetzen. Die EVO betreibt bereits einige Solar-Anlagen; die bekannteste ziert seit Jahren das Stadiondach der Offenbacher Kickers.

Den Geschäftsverlauf zwischen Oktober 2016 und September 2017 bezeichnete Meier als „solide“. Der Jahresüberschuss der AG ist nahezu unverändert und beläuft sich auf 11,2 Millionen Euro – nach 10,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Bilanzsumme beträgt 271,6 Millionen Euro nach 280,2 Millionen Euro im Vorjahr. Die Umsatzerlöse der EVO-Gruppe bezifferte der EVO-Manager auf 374 Millionen Euro (Vorjahr: 373 Millionen Euro). Die Zahl der EVO-Beschäftigten ist mit 821 zum Stichtag 30. September 2017 ebenfalls nahezu unverändert.

Die Aktionäre erhalten für das Geschäftsjahr 2017 eine leicht erhöhte Dividende von 61 Cent je Aktie; nach 59 Cent im Vorjahr. Das heißt: Rund 5,5 Millionen Euro fließen jeweils an die beiden Hauptaktionäre – die MVV Energie AG und die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH. Rund 360.000 Euro werden an die Anteilseigner aus dem Kreis der Belegschaft ausgeschüttet.

Nach Aussage des EVO-Vorstandsvorsitzenden entspricht das erzielte Ergebnis angesichts des starken Wettbewerbs auf dem Energiemarkt und den schwierigen politischen Rahmenbedingungen den Erwartungen. Die EVO stelle sich den Herausforderungen des anspruchsvollen energiewirtschaftlichen Umfeldes und sei kontinuierlich dabei, sich weiter zu verbessern. „Wir wollen alles unternehmen, um unser Kerngeschäft zu stärken und mit neuen Geschäftsideen zusätzliche Ergebnisbeiträge zu erzielen“, führte Meier aus. Die EVO werde die Kundenorientierung des Unternehmens und die Kostenseite stärker in den Blick nehmen. Mit einem entsprechenden Planungs- und Strategieprozess sei vor kurzem begonnen worden. Die ersten Ergebnisse daraus sollen Mitte des Jahres 2018 vorliegen.

Eines der wichtigsten Ereignisse für die EVO im vergangenen Jahr war die vorzeitige Verlängerung des Konsortialvertrages durch die MVV Energie AG und die Stadt Offenbach. Mit dem bis zum Jahr 2030 geschlossenen Vertrag erhält die EVO samt ihren Mitarbeitern nach Worten von Meier eine tragfähige Perspektive, um die Chancen und Herausforderungen der Energiewende zukunftsgerichtet und langfristig meistern zu können. Mit der Entscheidung bleibe die EVO ein eigenständiges, kommunales Unternehmen. Die Stadt Offenbach und die MVV übernehmen damit laut dem EVO-Vorstandschef Verantwortung nicht nur für sein Unternehmen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für die gesamte Region.

Die kommunale Verbundenheit und eine ausgeprägte regionale Nähe zählten traditionell zu den Eckpfeilern des Handelns der EVO, führte der Vorstandsvorsitzende aus. Einer aktuellen Studie der renommierten Unternehmensberatung Eckart&Partner mit Sitz in München zufolge fließen Jahr für Jahr mehr als 100 Millionen Euro an Wertschöpfung (dazu zählen etwa Löhne, Steuern, Dividenden und Konzessionsabgaben) in Stadt und Kreis Offenbach. Direkt und indirekt schafft die EVO nach Angaben der Untersuchung nahezu 1.700 Arbeitsplätze. Nahezu zwei Drittel der EVO-Belegschaft leben in Stadt und Kreis Offenbach – rund 150 wohnen direkt in Offenbach, 60 in Rodgau, 24 in Seligenstadt sowie jeweils 23 in Obertshausen und Heusenstamm.

Wie EVO-Technikvorstand Günther Weiß berichtete, investiert die EVO weiterhin konsequent in die Zukunft ihres Müllheizkraftwerks (MHKW). In der Anlage will die EVO aktuell die Voraussetzungen für die sogenannte Monoverbrennung von Klärschlamm schaffen. Dabei sollen künftig rund 80.000 Tonnen Rohklärschlamm im Jahr angenommen und nach einem Trocknungsprozess thermisch verwertet werden. Bisher wurden diese Klärschlämme als Dünger auf den Feldern ausgebracht.

Einen Genehmigungsantrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz hat die EVO Anfang Februar beim zuständigen Regierungspräsidium in Darmstadt eingereicht. Geplanter Baubeginn des Projekts mit einem Gesamtvolumen von mehr als 18 Millionen Euro soll nach Worten von Weiß im Jahr 2019 sein; die Inbetriebnahme ist für Herbst 2020 vorgesehen.

Der EVO-Technikvorstand erinnerte daran, dass die Klärschlämme unter anderem Reste von Medikamenten, Chemikalien oder Metalle wie Blei, Cadmium, Kupfer oder Zink enthielten. Im MHKW könnten die Schadstoffe mit modernster Technik unschädlich gemacht werden. Die EVO-Anlage hält laut Weiß auch die strengsten Emissionsgrenzwerte ein. Im anderen Fall – bei fortgesetzter Düngung auf den Feldern – würden sich die Schadstoffe weiter im Boden anreichern und könnten in den Nahrungskreislauf gelangen.

Die Verbrennung des Klärschlamms ermöglicht ihm zufolge in Zukunft, den Plänen der Bundesregierung zur Rückgewinnung von Phosphor aus der Asche nachzukommen. „Das Recycling von wertvollen Rohstoffen ist gut für die Umwelt und ist damit auch Teil unseres Selbstverständnisses“, sagte Weiß.

Die EVO-Tochtergesellschaft „mobiheat“ hat ihr Geschäft abermals über die Grenzen Deutschlands hinaus ausgeweitet. Nachdem die Firma im vergangenen Jahr eine Dependance in der Schweiz eingerichtet hatte, wurde nun ein Ableger in Österreich gegründet. Die EVO-Tochter baut, vermietet und liefert mobile Kälte- und Wärmeerzeugungsanlagen. Mobiheat bedient bereits seit rund vier Jahren Kunden in Österreich. Durch die Neugründung der „mobiheat Österreich GmbH“ mit Sitz in Mondsee im Salzburger Land könne die Firma die Kundenwünsche schneller und besser als bisher bedienen. „Wir sehen in diesem margenstarken Nischenmarkt fundierte Wachstumschancen mit deutlich steigenden Ergebnisbeiträgen“, urteilte Weiß. In Deutschland ist die „mobiheat GmbH“ mit Sitz bei Augsburg der Marktführer für mobile Heizanlagen. Die EVO hält an diesem Unternehmen 74,9 Prozent der Anteile.



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