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23.07.2018

Umweltschutz durch Klärschlammverbrennung

MdB Björn Simon zu Besuch im MHKW / EVO-Projekt zur thermischen Verwertung von Klärschlämmen vorgestellt

Wie sich aus Abfall effizient und umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugen lässt – davon konnte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Björn Simon des Wahlkreises Offenbach bei seinem Besuch des Müllheizkraftwerks (MHKW) der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) in der vergangenen Woche überzeugen. Bei einem zweistündigen Rundgang durch das MHKW zeigte der EVO-Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Meier dem Berichterstatter der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion für  die Kreislauf- und Abfallwirtschaft Simon, wie die Anlage mittels Kraft-Wärme-Kopplung umweltfreundlich Strom und Fernwärme erzeugt.

Neben der Funktionsweise des MHKW stand auch das jüngste EVO-Projekt im weiteren Mittelpunkt des Informationstreffens. Nach Angaben des EVO-Vorstandschefs Meier will die EVO künftig bis zu 80.000 Tonnen Rohklärschlamm im Jahr annehmen und nach einem Trocknungsprozess thermisch in ihrem MHKW behandeln. Die Klärschlämme enthielten unter anderem Reste aus Medikamenten, Chemikalien oder Metalle wie Blei, Cadmium, Kupfer oder Zink. „In unserem MHKW können diese Schadstoffe mit modernster Technik unschädlich gemacht werden“, sagte Meier. Die Inbetriebnahme ist im Lauf des Jahres 2020 vorgesehen.

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