Wachstum in der Region benötigt mehr Energie

Ausbau des Hochspannungsnetzes

Sichere und nachhaltige Energieversorgung, auch in Zukunft

Die Region Stadt und Kreis Offenbach wächst – und damit auch ihr Energiebedarf. Daher will die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) in den kommenden Jahren das Hochspannungsnetz ausbauen, um die zusätzlich benötigte Energie allen Kommunen und Bürgern zur Verfügung stellen zu können. 

Die EVO investiert in den nächsten Jahren mehr als 100 Millionen in das Stromnetz der Region. Weil der Strombedarf wächst, müssen Umspannwerke ertüchtigt und Trassen auf einer Länge von 120 Kilometern erneuert werden. Von dieser Investition profitieren rund 500.000 Menschen und 36.000 Unternehmen in der Region.

Die Zahl der Einwohner in Stadt und Kreis Offenbach wächst seit Jahren nennenswert, entsprechend steigt auch der Strombedarf. Die EVO leistet mit dem Ausbau des Hochspannungsnetzes ihren Beitrag für das Wachstum in unserer wirtschaftsstarken Region. Die Investitionen der EVO in die sichere und nachhaltige Energieversorgung sind daher unverzichtbar.

Der Ausbau des hiesigen Stromnetzes macht aus vielerlei Gründen Sinn. Die Einbindung der Erneuerbaren Energien, der wachsende Bedarf an Elektromobilität, die Digitalisierung des Alltags und der Arbeitswelt – all das lässt sich mit dem bisherigen Netz nicht mehr bewältigen.

Stimmen

Volker Bouffier
Die Energieversorgung Offenbach AG ist ein modernes und kommunal eng vernetztes Unternehmen für die Stadt und den Kreis Offenbach. Das Unternehmen setzt auf Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. Auch lokal setzt sich die Energieversorgung Offenbach AG nachhaltig ein: Das Hochspannungsnetz in der Region wird in den nächsten Jahren durch hohe Investitionen ausgebaut. Das dient den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort langfristig. Innovation aus Tradition – dafür steht das Unternehmen seit dem Jahr 1847.“
Volker Bouffier
Ehemaliger Hessischer Ministerpräsident
Ich freue mich, dass die EVO entschlossen investiert und ihren Beitrag zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung dieser wirtschaftsstarken Region leistet."
Tarek Al-Wazir
Hessischer Wirtschaftsminister
Nur mit der EVO wächst unsere Region. Sie ist der Herzmuskel der Energieversorgung im Kreis Offenbach. Der Ausbau des Hochspannungsnetzes ist ein unverzichtbarer Faktor für die Prosperität in der Region. Ich unterstütze daher dieses Zukunftsprojekt für eine intakte Infrastruktur.“
Frank Lortz
Vizepräsident des Hessischen Landtags
Wir brauchen einen starken Energieversorger vor Ort, der sich mit seinem Standort identifiziert und bereit ist immer wieder zu investieren, um die Versorgungssicherheit bei steigendem Bedarf zu gewährleisten. Unsere EVO ist für diese Herausforderung der richtige Partner.“
Dr. Felix Schwenke
Offenbacher Oberbürgermeister
Immer mehr Menschen leben in der Region. Die Unternehmen bauen am Standort Kreis Offenbach aus. Die Zahl der Hybrid- und Elektrofahrzeuge hat sich innerhalb von 15 Monaten nahezu verdoppelt. Für alle dies muss die Infrastruktur geschaffen werden.“
Oliver Quilling
Landrat des Kreise Offenbach
Rechenzentren treiben die Digitalisierung voran. Für unseren Landkreis und die Rhein-Main-Region birgt das große Chancen. Deshalb ist es wichtig, dass die EVO als regionaler Energieversorger in leistungsfähige Stromnetze investiert. Das sichert uns die Jobs der Zukunft und den Zugang zur digitalen Welt von morgen.“
René Rock
FDP-Fraktionsvorsitzender im hessischen Landtag
Die EVO legt mit dem Ausbaustart heute einen wichtigen Grundstein für sichere, nachhaltige und bezahlbare Energie der Zukunft, damit unsere Region weiter wachsen kann.“
Markus Weinbrenner
IHK-Hauptgeschäftsführer
Eine sichere Stromversorgung ist unerlässlich, am besten natürlich mit sauberem Ökostrom. Ich freue mich, dass wir mit der EVO einen verlässlichen Partner haben, der jetzt das Umspannwerk Seligenstadt modernisiert und ausbaut.“
Dr. Daniell Bastian
Bürgermeister Seligenstadt
Die EVO stellt jeden Tag unter Beweis, dass sie ihren Job beherrscht und ein guter Partner ist. Die Arbeit der EVO kann sich wirklich sehen lassen. Ich unterstütze das Vorhaben und wünsche allen Beteiligten das nötige Quäntchen Glück und gutes Gelingen.“
Frank Simon
Bürgermeister Mainhausen
Unsere Region wächst erfreulich – in Wirtschaft und Bevölkerung. Deshalb muss jetzt die Infrastruktur mitwachsen. Das eine geht nicht ohne das andere. Nur so können wir uns auch in Zukunft auf ein sicheres Stromnetz verlassen.“
Alexander Böhn
Bürgermeister Hainburg

News zum Ausbau des Hochspannungsnetzes

  • Leistungsstarke Stromtrasse unter dem Main 02.11.2022

    Leistungsstarke Stromtrasse unter dem Main

    Ausbau des EVO-Hochspannungsnetzes kommt voran / Lortz: Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende

    SELIGENSTADT, 2. November 2022. Der Ausbau des Hochspannungsnetzes für Stadt und Kreis Offenbach macht Fortschritte: Mit der Verlegung zusätzlicher Hochspannungsleitungen von Dettingen nach Seligenstadt schafft die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) die Voraussetzungen für die dringend notwendige Kapazitätserhöhung des Stromnetzes. „Bis zum Jahr 2031 wollen wir die Kapazität unseres gesamten Netzes mehr als verdoppeln. Mit der neuen Stromtrasse unter dem Main werden wir einen ersten großen Schritt dafür machen“, sagte EVO-Technikvorstand Günther Weiß bei der Besichtigung der Baustelle am Seligenstädter Mainufer.

    Über den Stand des Projekts informierten sich Frank Lortz, Vize-Präsident des Hessischen Landtags sowie die Bürgermeister Dr. Daniell Bastian (Seligenstadt), Alexander Böhn (Hainburg) und Frank Simon (Mainhausen). Ihnen berichtete Weiß, dass bereits seit dem Jahr 2019 zahlreiche Vorarbeiten für die Netzertüchtigung laufen. Wie berichtet, wird aktuell auch das Umspannwerk Seligenstadt umfassend modernisiert. Von dort aus werden auch die Nachbarorte Hainburg und Mainhausen sicher mit elektrischer Energie versorgt.

    Den Angaben der EVO zufolge wird in den kommenden Wochen eine 1,6 Kilometer lange Trasse von der Umspannanlage in Dettingen hin zum Seligenstädter Umspannwerk gebaut. In der Trasse werden insgesamt drei 110-kV-Starkstromkabel neu verlegt und zwei bestehende Leitungen erneuert. Spektakulär dürfte dabei die sogenannte Unterdükerung des Mains werden: Ein riesiger Spülbohrer gräbt sich auf einer Länge von 230 Metern unter der Mainsohle von der hessischen zur bayerischen Mainseite durch; die tiefste Stelle beträgt dabei rund 17 Meter. Diese Tiefbauarbeiten sollen bis Ende Januar 2023 abgeschlossen sein und kosten nach Unternehmensangaben rund 2,5 Millionen Euro. In dem etwa 70 bis 90 Zentimeter großen Bohrtunnel finden anschließend die Starkstromkabel Platz, deren Verlegung mit der Inbetriebnahme bis Dezember 2023 abgeschlossen sein wird.

    „Weil die Nachfrage nach Energie seit Jahren kontinuierlich wächst, muss das gesamte Hochspannungsnetz in der boomenden Region verstärkt werden. Der Ausbau ist ein unverzichtbarer Faktor für die Prosperität in der Region. Er leistet zugleich einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende in unserer Region“, urteilte Frank Lortz, Vize-Präsident des Hessischen Landtags, auf der Baustelle.

    Seligenstadts Bürgermeister Dr. Daniell Bastian verdeutlicht die Notwendigkeit des Ausbaus am Beispiel seiner Stadt. Diese freue sich seit langer Zeit über eine stetig wachsende Bürgerschaft, darunter seien auch viele junge Familien. „Mit steigender Einwohnerzahl wächst auch der Energiebedarf, der sicher, zuverlässig und klimafreundlich bereitgestellt werden muss. Mit der EVO und ihrem Netzausbau haben wir dafür den richtigen Partner an unserer Seite“, kommentierte Dr. Bastian den Auftakt der Bauarbeiten am Mainufer.

    „Unsere Region wächst erfreulich – in Wirtschaft und Bevölkerung. Deshalb muss jetzt die Infrastruktur mitwachsen. Das eine geht nicht ohne das andere“, sagte Hainburgs Bürgermeister Alexander Böhn. Er begrüßte es zudem, dass der Ausbau durch die EVO im Wesentlichen entlang der bestehenden Trassen erfolgt: „Das ist gut für uns – und gut für die Umwelt.“

    Für Mainhausens Bürgermeister Frank Simon ist ein starker Energieversorger notwendig, der sich mit seinem Standort identifiziert, die Leistungsfähigkeit der Stromnetze genau kennt und bereit ist, Millionensummen wie für das Hochspannungsnetz zu investieren, um die Versorgungssicherheit für die Bürger sowie für Industrie und Gewerbe bei steigendem Bedarf zu gewährleisten. „Die EVO stellt jeden Tag unter Beweis, dass sie ihren Job beherrscht und wir uns auf sie verlassen können“, urteilte Simon, der in dem Hochspannungsnetz das Rückgrat der Stromversorgung in der Region sieht.

    Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme für die Ertüchtigung des Hochspannungsnetzes in der Region auf mehr als 250 Millionen Euro. Laut dem EVO-Vorstandsvorsitzenden Dr. Christoph Meier handelt es sich dabei um das größte Projekt in der 175-jährigen Firmengeschichte der EVO. Damit soll die Umspannleistung deutlich gesteigert werden, wozu auch die Leitungen entlang der insgesamt 120 Kilometer langen Trassen verstärkt werden müssen. Nicht zuletzt werden die technischen Anlagen der Umspannwerke erneuert; in Offenbach entsteht mit dem UW Waldheim zudem ein neues Umspannwerk. Von all diesen Investitionen werden rund 500.000 Menschen und 34.000 Unternehmen in der Region profitieren.

    Mit dem Ausbau wird das Netz an den immer weiter steigenden Energiebedarf in Stadt und Kreis Offenbach angepasst. Auf den Straßen fahren immer mehr Elektroautos. Darüber hinaus steigt die Zahl der Einwohner in den Kommunen, die zunehmende Digitalisierung führt zu weiterem Energiebedarf. Nicht zuletzt kann die Wärmewende mit Wärmepumpen nicht ohne Strom funktionieren, der fossile Brennstoffe wie Öl und Erdgas langfristig ersetzen wird.

    Auf hessischer Seite folgt die Neubau-Trasse dem Radweg vom Hainburger Ortsteil Klein-Krotzenburg nach Seligenstadt und biegt dann auf Höhe der Steinheimer Straße (Firma Heizöl Sattler) ab zum Umspannwerk. Diese 1.400 Meter lange Trasse soll nach Worten des EVO-Technikvorstands komplett im sogenannten Bohrspülverfahren – und damit unterirdisch – verlegt werden. Dadurch werden die Eingriffe in die Natur minimiert. Zugleich bleibt der beliebte Radweg im Wesentlichen intakt, weil er nicht auf ganzer Länge, sondern an nur drei Stellen aufgegraben wird.

  • Neue „Wandler“ und eine Stromtrasse unter dem Main 16.06.2021

    Neue „Wandler“ und eine Stromtrasse unter dem Main

    Modernisierung des Umspannwerks Seligenstadt / EVO investiert mehr als sieben Millionen Euro / Für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung

    SELIGENSTADT, 16. Juni 2021. Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) wird in den kommenden zwei Jahren ihr Umspannwerk an der Steinheimer Straße in Seligenstadt umfassend modernisieren. Zudem müssen zwei neue Stromleitungen von Dettingen nach Seligenstadt gebaut werden; unter anderem soll dazu eine Stromtrasse von Dettingen unter dem Main nach Hainburg und Seligenstadt verlegt werden. Nach Worten des EVO-Vorstandsvorsitzenden Dr. Christoph Meier investiert sein Unternehmen mehr als sieben Millionen Euro in das Vorhaben. Vom Umspannwerk Seligenstadt aus werden nicht nur Seligenstadt selbst, sondern auch die Nachbarorte Hainburg und Mainhausen mit elektrischer Energie versorgt.

    Die anstehenden Arbeiten sind Teil des Netzausbaus der EVO für Stadt und Kreis Offenbach. Weil die Nachfrage nach Energie seit Jahren kontinuierlich wächst, muss das gesamte Hochspannungsnetz in der boomenden Region für insgesamt mehr als 100 Millionen Euro ausgebaut werden. In den vergangenen fünf Jahren sind mehr als 30.000 Einwohner in Stadt und Kreis Offenbach hinzugekommen. Nach Worten des Seligenstädter Bürgermeisters Dr. Daniell Bastian freut sich auch Seligenstadt über einen stetigen Bevölkerungszuwachs, darunter seien viele junge Familien.  „Damit wächst auch der Energiebedarf. Eine sichere Stromversorgung ist unerlässlich, am besten natürlich mit sauberem Ökostrom. Ich freue mich, dass wir mit der EVO einen verlässlichen Partner haben, der jetzt das Umspannwerk Seligenstadt modernisiert und ausbaut“, kommentierte Dr. Bastian den Auftakt der Bauarbeiten.

    Wie Hainburgs Bürgermeister Alexander Böhn deutlich machte, spielt für die erhöhte Nachfrage nach Energie auch der stetig wachsende Bedarf der Elektromobilität eine Rolle. Hinzu komme die Einspeisung der vielen dezentralen Photovoltaik-Anlagen in das allgemeine Netz und die Digitalisierung des Alltags und der Arbeitswelt. „All das lässt sich mit dem vorhandenen Stromnetz nicht mehr bewältigen, sagte Bürgermeister Böhn weiter. „Unsere Region wächst erfreulich – in Wirtschaft und Bevölkerung. Deshalb muss jetzt die Infrastruktur mitwachsen. Das eine geht nicht ohne das andere. Nur so können wir uns auch in Zukunft auf ein sicheres Stromnetz verlassen.“ Er begrüßte es, dass der Ausbau laut EVO im Wesentlichen entlang der bestehenden Trassen erfolgt: „Das ist gut für uns – und gut für die Natur.“

    Für Mainhausens Bürgermeister Frank Simon ist ein starker Energieversorger notwendig, der sich mit seinem Standort identifiziert, die Leistungsfähigkeit der Stromnetze genau kennt und bereit ist, immer wieder Millionensummen zu investieren, um die Versorgungssicherheit der Einwohnerschaft bei steigendem Bedarf zu gewährleisten. „Die EVO stellt jeden Tag unter Beweis, dass sie ihren Job beherrscht und ein guter Partner ist“, urteilte Simon. Dabei verwies er auf die aktuelle Statistik bei den Stromausfallzeiten. Während nach den jüngsten verfügbaren Zahlen aus dem Jahr 2019 der Strom pro Kunde in ganz Deutschland für rund 12,20 Minuten ausgefallen ist, beträgt dieser Wert im gesamten EVO-Netz 8,6 Minuten. In Mainhausen lag dieser Wert sogar bei nur 1,9 Minuten im Jahr. Wie Simon weiter feststellte: „Da sind sehr gute Werte. Die Arbeit der EVO kann sich wirklich sehen lassen. Ich unterstütze das Vorhaben und wünsche allen Beteiligten das nötige Quäntchen Glück und gutes Gelingen.“

    Allein in die Modernisierung des Seligenstädter Umspannwerks sollen rund 3,5 Millionen Euro investiert werden. Dort werden demnächst die technischen Voraussetzungen für den Anschluss von weiteren Leitungen und den Bau von neuen Transformatoren geschaffen. Im Verlauf des nächsten Jahres installieren die Fachleute dann unter anderem sechs zusätzliche Mess-Transformatoren, die im Fachjargon „Wandler“ genannt werden. Diese Geräte sind rund drei Meter hoch und jeweils 350 Kilogramm schwer, wie EVO-Technikvorstand Weiß weiter berichtete. Dazu kommen große Schaltanlagen sowie umfangreiche Steuerungs- und Schutztechnik. „Insgesamt wird das Umspannwerk nicht nur leistungsfähiger, sondern auch digitaler und sicherer“, hob Weiß weiter hervor. Durch die die neuen Anlagen wird die Fläche des Umspannwerks um etwa ein Drittel erweitert.

    Zum Projekt zählt auch die Verlegung von Hochspannungskabeln entlang der bereits bestehenden Trasse vom Umspannwerk in Dettingen unter dem Main hindurch bis zum Seligenstädter Umspannwerk. Den Plänen zufolge sollen zwei neue Leitungen mit einem Kabeldurchmesser von jeweils rund 40 Zentimetern eingerichtet werden. Spektakulär dürfte die sogenannte Unterdükerung des Mains werden: Ein riesiger Bohrer gräbt sich dabei den Plänen zufolge auf einer Länge von 230 Metern etwa zehn Meter unter der Mainsohle von der hessischen zur bayerischen Mainseite durch. In dem etwa 70 bis 90 Zentimeter großen Bohrtunnel finden anschließend die Leitungen Platz.

    Auf hessischer Seite folgt die Trasse dem Radweg vom Hainburger Stadtteil Klein-Krotzenburg nach Seligenstadt und biegt dann auf Höhe der Steinheimer Straße (Firma Heizöl Sattler) ab zum Umspannwerk. Die 1.400 Meter lange Trasse soll nach Worten des EVO-Technikvorstands Weiß komplett im sogenannten Bohrspülverfahren – und damit unterirdisch – verlegt werden. Dadurch werden die Eingriffe in die Natur minimiert. Zugleich bleibt der beliebte Radweg im Wesentlichen intakt, weil er nicht auf ganzer Länge, sondern an nur drei Stellen aufgegraben wird. Diese Bauarbeiten sind ebenfalls für das Jahr 2022 vorgesehen. Aktuell ist noch nicht entschieden, ob der Radweg in dieser Zeit gesperrt werden muss – oder ob die Radler entlang der drei gesicherten Baugruben passieren können. Der Bau der Trasse inklusive der Unterdükerung des Mains wird laut Günther Weiß auf voraussichtlich rund vier Millionen Euro veranschlagt.

    Das Hochspannungsnetz der EVO ist das Rückgrat der Stromversorgung in Stadt und Kreis Offenbach; darüber werden nahezu 500.000 Menschen sowie 36.000 Unternehmen mit Energie versorgt. Jede Kommune ist über zumindest zwei Leitungen an dieses Netz angebunden. Insgesamt sind neben Seligenstadt vier weitere große Bauprojekte vorgesehen; an den Trassen sind Arbeiten auf einer Länge von rund 120 Kilometern geplant. Das Umspannwerk Seligenstadt hat seinen Ursprung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals entstand eine kleinere Schaltstation, die schon Ende der fünfziger Jahre erstmals ausgebaut wurde. Heute ist das Umspannwerk ein Knotenpunkt für die Stromversorgung im Ostkreis. Die Anlage verfügt aktuell über 2 Transformatoren mit einer Leistung von jeweils 40 MVA sowie über sieben sogenannte Schaltfelder in der Hochspannung und 26 Schaltfelder in der Mittelspannung.

  • Sparbrief „EVO Pro Futura“ ausverkauft 26.05.2021

    Sparbrief „EVO Pro Futura“ ausverkauft

    Anlage zum Ausbau des Hochspannungsnetzes / Kontingente der Sparkassen Offenbach und Langen-Seligenstadt nach vier Tagen ausgeschöpft

    STADT UND KREIS OFFENBACH, 25. Mai 2021. Nur vier Tage nach dem Verkaufsstart ist der Sparbrief „EVO Pro Futura“ bereits ausverkauft. „Das ging weg wie geschnitten Brot“, freute sich der EVO-Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Meier über das große Interesse an der Finanzanlage. Mit dem Sparbrief konnten sich die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Kreis Offenbach am Ausbau des Hochspannungsnetzes der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) finanziell beteiligen und zugleich einen aktiven Beitrag zur Zukunftssicherung der Region leisten.

    Der Sparbrief war am Montag, 17. Mai 2021, in den Verkauf gegangen. Die Sparkassen Offenbach und Langen-Seligenstadt schlossen ihre Online-Verkaufs-Portale bereits vier Tage später. Sämtliche Kontingente seien vergeben, meldeten die regionalen Kreditinstitute. Der EVO-Vorstandsvorsitzende bedankte sich bei den Sparkassen für die reibungslose Abwicklung und die Unterstützung des Ausbau-Projekts.

    Die EVO investiert in den nächsten Jahren mehr als 100 Millionen Euro in das Stromnetz der Region. Weil der Strombedarf wächst, müssen Umspannwerke ertüchtigt und Trassen auf einer Länge von etwa 120 Kilometern erneuert werden. „Von dieser Investition profitieren rund 500.000 Menschen und 36.000 Unternehmen in der Region“, machte der EVO-Vorstandschef deutlich. Zur Finanzierung des ambitionierten Vorhabens hatte die EVO den Sparbrief an den Markt gebracht.

    Der Strombedarf wächst nach EVO-Angaben aus einer Reihe von Gründen. Zum einen ist die Zahl der Einwohner in Stadt und Kreis Offenbach in den vergangenen fünf Jahren um rund 30.000 gestiegen. Zum anderen macht die Einbindung der erneuerbaren Energien, der wachsende Bedarf an Elektromobilität, die Digitalisierung des Alltags und der Arbeitswelt den Ausbau des Netzes notwendig.

  • Al-Wazir: „EVO investiert entschlossen“ 21.04.2021

    Al-Wazir: „EVO investiert entschlossen“

    Mehr als 100 Millionen Euro für sichere und nachhaltige Energieversorgung in Stadt und Kreis Offenbach / Ausbau des Hochspannungsnetzes

    OFFENBACH, 21. April 2021. Gemeinsam mit dem hessischen Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir hat die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) das Ausbaukonzept für das Stromnetz in Stadt und Kreis Offenbach in einem öffentlichen Live-Stream vorgestellt. Innerhalb der nächsten Dekade soll das Hochspannungsnetz der boomenden Region für mehr als 100 Millionen Euro modernisiert und die Kapazität mindestens verdoppelt werden. Dafür müssen Umspannwerke ausgebaut und Stromtrassen verstärkt werden. Al-Wazir sagte vor mehreren hundert Zuhörern: „Ich freue mich, dass die EVO entschlossen investiert und ihren Beitrag zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung dieser wirtschaftsstarken Region leistet.“  

    Das gesamte Rhein-Main-Gebiet sei eine der wirtschaftlich dynamischsten Regionen Europas und solle es bleiben. Eine leistungsfähige Stromversorgung ist nach Worten des Ministers dafür unverzichtbar. Die Umstellung auf erneuerbare Quellen, der wachsende Bedarf der Elektromobilität, die Digitalisierung des Alltags und der Arbeitswelt – all das lasse sich mit den bisherigen Strukturen nicht mehr bewältigen, sagte Al-Wazir weiter.

    Nach Worten des EVO-Technikvorstands Günther Weiß muss das Stromnetz wegen der steigenden Nachfrage nach Energie zügig ausgebaut werden. „Erfreulicherweise wächst unsere Region seit Jahren nennenswert“, sagte der Vorstand – allein in den vergangenen fünf Jahren seien mehr als 30.000 Einwohner in Stadt und Kreis Offenbach hinzugekommen. „Entsprechend steigt auch der Strombedarf: Überall entstehen Neubaugebiete – und alle Neubürger benötigen Energie, am besten natürlich sauberen Ökostrom“, sagte Weiß weiter.

    Den Ausbau des Hochspannungsnetzes bezeichnete Weiß als größtes Projekt der EVO in den kommenden Jahren. Dieses Netz sei das „Rückgrat der Stromversorgung“ in der Region; darüber würden nahezu 500.000 Menschen sowie Industrie und Gewerbe mit Energie versorgt. Jede Kommune in Stadt und Kreis Offenbach sei sicher und zuverlässig über zumindest zwei Leitungen an dieses Netz angebunden. Dem Technikvorstand zufolge sind erste Leistungserhöhungen bereits in rund zwei Jahren zu erwarten.

    Aktuell würden die notwendigen Voraussetzungen mit dem vorgelagerten Netzbetreiber geschaffen. Dieser stellt der EVO die Mehrleistung an Strom für Bürger und Kommunen an zwei Übergabepunkten zur Verfügung – und zwar in Dettingen und in Urberach. Insgesamt seien in Stadt und Kreis Offenbach fünf große Bauprojekte vorgesehen; an den Trassen seien Arbeiten auf einer Länge von rund 120 Kilometern geplant. „In einem Fall müssen wir von Dettingen eine Stromleitung unter dem Main nach Seligenstadt verlegen“, berichtete Weiß weiter. Er wertete das Gesamtprojekt als „technisch komplex und herausfordernd“. Bereits bis Ende nächsten Jahres rechne er mit Investitionen von rund 35 Millionen Euro. Über alle Ausbaustufen hinweg sei von einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro auszugehen. Mit den ersten Vorarbeiten beginnt die EVO ihm zufolge in diesem Frühjahr, mit dem eigentlichen Baubeginn rechnet er in diesem Herbst.
     
    Ökonomie und Ökologie sind nach Einschätzung des EVO-Technikvorstands beim Ausbau des Hochspannungsnetzes kein Gegensatz. „Ohne den Ausbau wird es keine weitere Integration der E-Mobilität geben“, hob Weiß hervor. Ein modernes Netz sei nicht zuletzt für die Einspeisung von Energie der vielen dezentralen Photovoltaik-Anlagen ins allgemeine Netz unabdingbar. Die Eingriffe in die Natur werden ihm zufolge so gering wie möglich ausfallen. „Ein Teil der bereits vorhandenen Freileitungen muss verstärkt werden; das geschieht entlang vorhandener Trassen. Andere Leitungen verlegen wir unterirdisch“, hob Weiß hervor. In sensiblen Arealen werde das sogenannte Bohrspülverfahren zum Einsatz kommen, wobei die Leitungen sogar mehrere Meter tief im Erdboden verliefen. Um die Belastungen weiter zu reduzieren, werde ein Fachinstitut sämtliche Arbeiten aus ökologischer Sicht begleiten und die EVO entsprechend beraten.

    Der Landrat des Kreises Offenbach, Oliver Quilling, machte während des Live-Streams deutlich, dass der Ausbau des Hochspannungsnetzes für den Kreis sehr wichtig sei. „Immer mehr Menschen leben in der Region. Die Unternehmen bauen am Standort Kreis Offenbach aus. Die Zahl der Hybrid- und Elektrofahrzeuge hat sich innerhalb von 15 Monaten nahezu verdoppelt. Für alle dies muss die Infrastruktur geschaffen werden.“

    Wie der Offenbacher Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke ausführte, wächst der Stromverbrauch in Deutschland und auch in Offenbach permanent. Immer mehr Geräte im privaten Haushalt arbeiteten zwar energieeffizient, aber es würden eben immer mehr Geräte, die mit Strom liefen, die intelligent seien und auf digitaler Basis funktionierten. Auch die Unternehmen setzen heute mehr und mehr auf digitale Lösungen. „Eines meiner wichtigsten Ziele als Oberbürgermeister ist es, neue Unternehmen für Offenbach zu gewinnen, um Arbeitsplätze zu schaffen und die finanzielle Situation der Stadt zu verbessern“ urteilte Dr. Schwenke und hob hervor: „Für diese Unternehmen benötigen wir exzellente Internetanschlüsse und eine sichere Stromversorgung. Deshalb brauchen wir einen starken Energieversorger vor Ort, der sich mit seinem Standort identifiziert und bereit ist immer wieder zu investieren, um die Versorgungssicherheit bei steigendem Bedarf zu gewährleisten. Unsere EVO ist für diese Herausforderung der richtige Partner.“

    Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main begrüßt das gemeinsame Engagement aller Partner, so IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. „Unsere Region wächst – in Wirtschaft und Bevölkerung. Hier muss die Infrastruktur mitwachsen. Der Netzausbau ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass eine leistungsfähige und stabile Stromversorgung die Anforderungen der Zukunft erfüllen kann“, führte Weinbrenner aus. Zu den relevanten Faktoren gehörten das Beschäftigungswachstum und die Energiewende in Verbindung mit der Digitalisierung. Eine steigende Energieeffizienz sei bei gleichzeitig wachsendem Energiebedarf nur mit Hilfe der Digitalisierung zu erreichen. Weinbrenner zufolge werden weitere Boombranchen wie der Betrieb von Rechenzentren, neue Geschäftsmodelle und Kommunikationstechnologien sowie smarte Lösungen mehr Energie benötigen. Weinbrenner abschließend: „Die EVO legt mit dem Ausbaustart heute einen wichtigen Grundstein für sichere, nachhaltige und bezahlbare Energie der Zukunft, damit unsere Region weiter wachsen kann.“

    Der Vorstandsvorsitzende der EVO, Dr. Christoph Meier, warb zum Abschluss der Veranstaltung um Unterstützung des Großprojekts, von dem alle Menschen in der Region profitierten. Dies gelte auch in finanzieller Hinsicht: Denn zur Finanzierung des ambitionierten Vorhabens werde die EVO gemeinsam mit den Sparkassen Offenbach und Langen-Seligenstadt in Kürze einen Sparbrief namens „Pro Futura“ anbieten. Jede Bürgerin und jeder Bürger in Stadt und Kreis Offenbach hat nach Worten des EVO-Vorstandsvorsitzenden die Möglichkeit, mit dieser Geldanlage einen aktiven Beitrag zur Zukunftssicherung der Region zu leisten und sich attraktive Zinsen zu sichern. Nähere Informationen zu dem Angebot würden von den Partnern auf den jeweiligen Homepages Anfang Mai veröffentlicht.

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