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28.08.2020

Ein Windpark mit Energie für 14.000 Haushalte

Keine Feier wegen Corona: „Offizielle“ Inbetriebnahme vor Riesenplakat mit Luftbild der Windräder

JOSSGRUND/OFFENBACH, 28. August, 2020.  Der neue Windpark „Roßkopf“ bei Jossgrund im Main-Kinzig-Kreis ist am Netz. Die sechs Windräder erzeugen im Jahr rund 50 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom – das entspricht dem Bedarf von rund 14.000 Drei-Personen-Haushalten. Da wegen des Corona-Virus das ursprünglich geplante Windparkfest ausfallen musste, waren für eine kleine Feier zur Inbetriebnahme kreative Ideen gefragt. Die offiziellen Fotos entstanden daher in Offenbach – im Freien und mit Schutzmaske vor einem Riesenplakat mit einem Luftbild der Windkraftanlagen. 

In gebührendem Abstand voneinander freuten sich über das gelungene Projekt zur Klimawende Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir, der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz, der Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig-Tochterfirma Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH (VSMK), Oliver Habekost, der Vorstandschef der Energieversorgung Offenbach AG (EVO), Dr. Christoph Meier, sein Kollege, EVO-Technikvorstand Günther Weiß, und die EVO-Bereichsleiterin für die Erneuerbaren Energien, Dr. Miriam Bremermann. 

Die EVO hatte den Windpark gemeinsam mit der Kreiswerke-Tochter für rund 35 Millionen Euro errichtet. Wirtschaftsminister Al-Wazir würdigte das Engagement mit deutlichen Worten: „Mit dem Projekt Roßkopf nehmen die Partner EVO und VSMK ihre Verantwortung als öffentliche Energieversorger vorbildlich wahr", urteilte Al-Wazir. Er bezeichnete die Inbetriebnahme des Windparks als „guten Tag für die Energiewende und für die Wirtschaft in Hessen“. Der Minister weiter: „Wenn wir die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie überwinden wollen, muss die öffentliche Hand weiter investieren – und zwar in Zukunftsprojekte.“ 

Nach seinen Worten zählt dazu auch das große Ziel, Hessen bis zum Jahr 2050 unabhängig zu machen von fossilen und nuklearen Energieträgern, um dazu beizutragen, die Erderwärmung zu verlangsamen und schließlich zu stoppen. „Jedes neue Windrad bringt uns diesem Ziel etwas näher“, hob der Minister hervor. Deshalb setze sich die Landesregierung weiterhin mit aller Kraft für den Ausbau der Windkraft ein, führte Al-Wazir aus und stellte fest: „Wir können uns dabei auf einen breiten Konsens der Bürgerinnen und Bürger stützen."

Nach Einschätzung von Landrat Thorsten Stolz ist der Windpark Roßkopf ein wichtiger Baustein zur Energiewende im Main-Kinzig-Kreis. Denn die sechs Anlagen bei Flörsbachtal und Jossgrund lieferten einen großen Beitrag, um den steigenden Strombedarf mit Ökostrom decken zu können. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Haushalte sowie Gewerbebetriebe und Unternehmen mit sauberer Energie zu versorgen und gehen bei der Umsetzung der Energiewende seit vielen Jahren mit gutem Beispiel voran“, sagte Stolz. 

Das Projekt ist nach seinen Worten ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Main-Kinzig-Kreis sich seiner klimapolitischen Verantwortung bewusst ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wertschöpfung vor Ort: Denn die Gemeinde Jossgrund profitiere über die Pachteinnahmen auch in wirtschaftlicher Hinsicht von dem Windpark. Der Landrat hob das große Engagement aller am Projekt Beteiligten hervor: Die Partner hätten große Sorgfalt und Umsicht bei der Umsetzung der umfangreichen Planungen bewiesen. VSMK-Geschäftsführer Habekost: „Dadurch konnte der Bau des Windparks mit möglichst geringen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt realisiert werden.“
 
„Wir sind stolz darauf, dass es uns unter nicht immer einfachen Bedingungen gelungen ist, dieses Projekt gemeinsam im Main-Kinzig-Kreis zu verwirklichen“, ergänzte EVO-Vorstandschef Dr. Christoph Meier. Er erinnerte daran, dass die EVO die ersten Gespräche zum Bau eines Windparks im Main-Kinzig-Kreis bereits im Jahr 2012 aufgenommen hatte. Im Jahr darauf sei es zur Gründung der gemeinsamen Tochterfirma Naturenergie Main-Kinzig und dem Abschluss der ersten Pachtverträge gekommen. „Das Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz startete vor fünf Jahren“, berichtete Dr. Meier weiter. 

Die Zahl der geplanten Windräder habe sich im Verlauf des Verfahrens aus Gründen des Naturschutzes mehr als halbiert. Vor allem die „Barbarella barbastellus“ – die sogenannte Mopsfledermaus – sowie die Rotmilane, hätten zu einer Änderung der Pläne geführt. „Um das Vorkommen der Tiere zu schützen, reduzierten wir die Ausmaße des Projekts und haben gemeinsam mit Naturschützern und Genehmigungsbehörden Habitate für die bedrohten Arten geschaffen“, hob EVO-Technikvorstand Weiß hervor. „Schließlich waren von den ursprünglich 18 Anlagen noch sechs Anlagen genehmigungsfähig. Erst nachdem den Belangen des Tierschutzes Genüge getan wurde, konnten wir mit unserem Windprojekt auf die Zielgerade einbiegen.“ 

Bisher betreibt die EVO ohne die Anlagen im Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit Partnern bereits 39 Windkraftanlagen. Nach Worten von Dr. Bremermann kann die EVO jetzt mit ihrem selbst erzeugten Ökostrom rein rechnerisch rund 240.000 Menschen versorgen. Die Kreiswerke wiederum betreiben über Tochterfirmen nun drei Windparks mit insgesamt elf Windkraftanlagen – mit ausreichend sauberer Energie für rund 21.000 Haushalte.



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