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Do10.00 bis 13.00
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06. März 2026

„Ein Gewinn für kommende Generationen“

EVO-Vorstandschef Dr. Meier: Rund 200 Millionen Euro für sichere Wärmeversorgung in Stadt und Kreis / Bagger rollen im Herbst

OFFENBACH, 6. März 2026. Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) investiert in den nächsten Jahren mehr als 200 Millionen Euro in die sichere und klimaneutrale Wärmeversorgung in der Region. Startschuss für die Bauarbeiten am EVO-Energiewerk soll bereits in diesem Herbst sein. „Wir bauen einen Ort, der die Energiezukunft der ganzen Region prägen wird,“ sagte EVO-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Meier vor Journalisten bei der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens. „Das Energiewerk an der Dietzenbacher Straße wird zum Dreh- und Angelpunkt unserer Wärmeerzeugung – technologisch innovativ, effizient und zukunftsorientiert.“

Die Anlage wird dem Vorstandschef zufolge künftig eine Schlüsselrolle bei der Transformation der Fernwärmeversorgung spielen und maßgeblich dazu beitragen, die langfristige Sicherheit der Versorgung in der Region zu erreichen. Im Energiewerk soll mit neuen Technologien vor allem die Abwärmenutzung aus der Verbrennung von Abfällen deutlich gesteigert werden – von derzeit 45 auf künftig 63 Megawatt, ohne zusätzliches Abfallaufkommen. 

Geplant ist etwa eine neue Turbinenabdampfnutzung: „Künftig wollen wir den Dampf aus den Turbinen mittels Verdichter komprimieren und auf ein Temperaturniveau von 100 bis 120 Grad Celsius bringen, das für die Fernwärme geeignet ist“, führte EVO-Technikvorstand Günther Weiß aus. Die Energie wird ihm zufolge über einen Heizkondensator ins Fernwärmenetz übergeben – „wir rechnen mit einer Leistung von insgesamt rund 6,5 Megawatt zusätzlich“, berichtete Weiß. Das zweite Projekt sei die Rauchgaskondensation. Dabei werde Restwärme aus dem rund 140 Grad Celsius heißen Rauchgas entnommen, um damit Fernwärme bereitzustellen. 

Für beide Großprojekte werden die Genehmigungsunterlagen nach den Worten des Technikvorstands in Kürze beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht. „Für die Realisierung der Turbinenabdampfnutzung werden wir im April einen Generalunternehmer beauftragen. Der avisierte Baubeginn soll spätestens im Oktober sein.“ 

Parallel zum Energiewerk errichtet die EVO auf dem Gelände des abgerissenen „Alten Kraftwerks“ am EVO-Campus im Offenbacher Nordend eine neue Energiezentrale, die Wärme aus einer Zehn‑Megawatt‑Wärmepumpe und aus zwei Heißwassererzeugern mit insgesamt 80 Megawatt bereitstellen soll. Die moderne Energietechnik ersetzt in den nächsten Jahren das Kohlekraftwerk am Nordring und nutzt erstmals Abwärme eines benachbarten Rechenzentrums. An diesem Standort entstehen zudem eine Leitwarte, Druckluftanlagen und Trafos sowie eine Wasseraufbereitung. Bereits seit Oktober 2025 läuft der Bau einer leistungsfähigeren Fernwärme-Transportleitung vom Energiewerk nach Offenbach. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 geplant.

„Unser Ansatz bei beiden Projekten ist klar: Wir wollen die Energie, die in den Prozessen entsteht, viel nachhaltiger und effizienter nutzen,“ urteilte Technikvorstand Weiß. „Mehr klimafreundliche und regionale Wärme – ohne eine Tonne Abfall mehr zu verbrennen. Das ist unser Versprechen an die Region.“ Ziel sei es, die Fernwärme in der Zukunft klimaneutral bereitzustellen. Die EVO versorgt heute rund 40 Prozent der Offenbacher Haushalte sowie Teile von Heusenstamm, Dietzenbach und Neu-Isenburg mit Fernwärme. In den vergangenen Jahren hatte der Versorger bereits rund 50 Millionen Euro in eine neue Rauchgasreinigung und eine Klärschlammbehandlungs-Anlage im Energiewerk gesteckt. 

Die notwendige Umwidmung von rund fünf Hektar Waldfläche für das Energiewerk wurde im Sommer 2025 von der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung beschlossen – ohne politische oder öffentliche Einwände. Auch das Bürgerbeteiligungsverfahren im Jahr zuvor stieß auf hohe Akzeptanz. „Dass Bürgerschaft und Politik unseren Weg mit breiter Zustimmung unterstützen, ist für uns ein starkes Signal“, sagte Dr. Meier. „Wir haben Rückenwind. Unsere Investitionen sind ein Gewinn für kommende Generationen.“ 

Mit dem Geschäftsergebnis des Jahres 2025 zeigte sich der EVO-Vorstandsvorsitzende Dr. Meier zufrieden: „Es war ein insgesamt gutes Jahr.“ Der Jahresüberschuss beträgt 26,7 Millionen Euro. Dieser Wert liegt knapp unter dem Vorjahresgewinn von 27,0 Millionen Euro. Das leicht schlechtere Ergebnis resultiere vor allem aus zwei Faktoren: Die EVO verzeichnete geringere Margen aus dem Geschäft mit Fernwärme, Erdgas und Strom. Belastend wirken zudem höhere Zinszahlungen aufgrund der Investitionen in das Netz und die Erzeugung. Für die nächsten Jahre rechnet der EVO-Vorstandschef zunächst mit sinkenden Ergebnissen aufgrund weiter steigender Zinszahlungen, bevor sich die jetzt getätigten Investitionen in die Großprojekte der EVO auszahlen werden. 

Die Umsatzerlöse der AG sind aufgrund gesunkener Energiepreise auf den Märkten abermals gesunken – auf 443,9 Millionen Euro nach 476,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das ist eine Verringerung um rund 6,8 Prozent. Das Eigenkapital ist abermals leicht von 200,7 auf 208,3 Mio. € gestiegen, so dass die EVO nach wie vor über eine sehr solide Eigenkapitalquote von 40,5 Prozent verfügt. Das Investitionsvolumen ist massiv gestiegen und belief sich auf 71,1 Millionen Euro (Vorjahr 38,3 Millionen Euro). Die Bilanzsumme der AG liegt mit 514,2 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau von 435,8 Millionen Euro. 

In der EVO-Gruppe belaufen sich die Umsatzerlöse auf 547,9 Millionen Euro, nach 578,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das Anlagevermögen ist mit 514,5 Millionen Euro deutlich gestiegen (Vorjahr: 452,7 Millionen Euro). Die Zahl der EVO-Beschäftigten in der Gruppe beträgt 690 zum Stichtag 30. September 2025. Im Vorjahr waren es noch 679 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach 649 im Jahr 2023. Dr. Meier: „Insgesamt haben wir in den vergangenen Jahren deutlich Personal aufgebaut. 

Die Aktionäre erhalten für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 87 Cent je Aktie (Vorjahr: 1,03 Euro). Das heißt: Rund 7,8 Millionen Euro fließen jeweils an die beiden Hauptaktionäre der EVO – die MVV Energie AG und die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH. Rund 500.000 Euro werden an die Anteilseigner aus dem Kreis der Belegschaft ausgeschüttet.

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